| Der hl. Ioann von Kronstadt - Der groЯe Hirte des russischen Landes |
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| Freitag, 27 Januar 2006 | |
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Страница 1 из 2 "Du Kämpfer für den orthodoxen Glauben, voller Mitgefühl für das russische Land, du Beispiel für die Hirten und Vorbild für die Gläubigen, du Prediger der Buße und des Lebens in Christo, du frommer Diener der göttlichen Mysterien und tapferer Beter für die Menschen, gerechter Vater Ioann, du Heiler und allwunderbarer Wundertäter, du Ruhm der Stadt Kronstadt und Zierde der Kirche, bitte den allgütigen Gott, dass er Frieden gebe der Welt und unsere Seelen rette!", mit diesen Worten preist sein neu gedichteter Festgesang einen der im russischen Volk geliebtesten Heiligen der jüngeren Zeit.
Nach dem Besuch der Pfarrschule in Archangel'sk konnte er das Seminar besuchen, das er 1851 als bester Schüler absolvierte. Daher war es ihm möglich, mit einem Staatsstipendium an die Geistliche Akademie in St. Petersburg zu gehen, das er vier Jahre später als Magister der Theologie abschloss. Dann wurde ihm eine Priesterstelle am St.-Andreas-Dom in der Inselfestung Kronstadt vor den Toren der russischen Hauptstadt zugewiesen, die er bis zu seinem Tode 53 Jahre später behielt. In dieser zeit entwickelte er ein immenses Sozialwerk, zuerst für die Seeleute, Marinesoldaten und Arbeiter der Hafenstadt, später für ganz Russland. Durch 25 Jahre betreute er unbemerkt Notleidende und Verlorene und teilte sein Letztes mit ihnen. Aus eigener Initiative errichtete er Arbeiterheime und Ausbildungsstätten, Schulen und Waisenhäuser. Anfeindungen und Neider blieben nicht aus, aber Vater Ioann blieb fest im Gebet und wurde von Gott reich belohnt, nicht zuletzt durch die Gnade der Wunder und eine unermüdliche Arbeitskraft. Zumeist stand er um 3 Uhr morgens auf, um erst nach Mitternacht wieder heimzukommen und - wie er in seinem Tagebuch vermerkt - "volle drei Stunden eines erquickenden Schlafes zu genießen." Trotz aller Arbeitsbelastung fand er Zeit, sich täglich in der Heiligen Schrift zu vertiefen und die Göttliche Liturgie zu feiern. Bemerkenswert war sein weiter Horizont: Er war ein glühender Patriot und überzeugter Orthodoxer, machte aber bei seiner Fürbitte keinen Unterschied zwischen Orthodoxen und Andersgläubigen, zwischen Russen und Ausländern. In hohem Maße besaß er glaubwürdigen Zeugnissen zufolge die Gabe der Prophetie. |


Ioann Sergiev wurde am 19. Oktober 1829 in dem kleinen Dorf Sury in Nordrussland als Sohn eines Messners geboren. In seinem armen, aber frommen Elternhaus lernte er aus eigener Erfahrung die Kraft des Gebetes im Glauben und Vertrauen auf den göttlichen Beistand kennen. 


